Was will ich im Workshop? Was erwarte ich, wenn ich einen orientalischen Tanzworkshop besuche? Will ich ein paar Stunden Spaß haben, nette Frauen treffen, neue Leute kennenlernen, dem Beruf, den Kindern, dem Mann - eben dem ganzen Alltag entfliehen? Will ich eintauchen in die fremde, faszinierende Welt des Orients, mich in der Musik, im Rhythmus, in der Bewegung verlieren? Will ich in der Kontemplation und in der Auseinandersetzung mit meinen Möglichkeiten und meinem Unvermögen zu mir selbst finden? Will ich meine Muskeln und Nerven trainieren, meine Kondition und Geschmeidigkeit verbessern, mich auspowern und neue Kraft gewinnen, meinen Körper zu höherem Bewußtsein führen? Will ich einige neue Schritte oder Kombinationen, den ultimativen Schnörkel lernen? Will ich eine Choreographie mit nach Hause nehmen, die ich bei den nächsten Auftritten einsetzen kann, die neuen Unterrichtsstoff für meine Schülerinnen bietet? (...)

Jede Frau, die schon einmal einen Workshop für orientalischen Tanz mitgemacht hat, wird mindestens eine dieser Fragen bejahen können. (...)
Gesamtartikelvon
Roswitha Möhl:

Ab S.40 in der Oktoberausgabe
von TANZOriental
(...)Ein guter Führer im Labyrinth der orientalischen Tanz(irr)wege ist Hassan Khalil aus Kairo. Alten Hasen ist er eine Institution, hat er doch bereits damals in den deutschen Pionierjahren mit Dietlinde Karkutli gearbeitet. Und auch Greenhorns könnten ihn kennen, denn seit vierzehn Jahren weilt er im Juli und August in Europa, um sein Füllhorn jahrzehntelanger Tanzerfahrung auszuschütten. Professor Dr. Khalil lebt und arbeitet im Auftrag der ägyptischen Regierung schon länger in Kuwait, um die Tanzgeschichte zu erforschen und Studenten zu unterrichten. „Head of Department Acting & Directing, High Institute of Dramatic Arts, Ministry of High Education - Kuwait“ steht auf seiner Visitenkarte..

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Printausgabe TANZOriental 10/00