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| In Deutschland wohl noch weitgehend unbekannt, besuchte Lala Hakim im April dieses Jahres Nürnberg und gab zwei Workshops in der TanzBühne. Die Kanadierin aus Ägypten ist eine Pionierin für strukturierten Unterricht nativer Orient-Tänzerinnen im Westen. Und dazu eine Frau voller Liebe - zum orientalischen Tanz und seinen Protagonisten... Als ich Lala Hakim zum ersten Mal im Workshop sehe, habe ich den Eindruck einer zierlichen Person, die unter den sie zumeist mindestens um einen Kopf überragenden deutschen Frauen etwas verloren scheint. Die mittellangen, schwarzen Lockenhaare dominieren über ihre charaktervollen Gesichtszüge. Erst wenn Musik ertönt und sie mit dem Tanzen loslegt, bringt ein strahlendes Lächeln ihr Gesicht, ihre Augen zum Leuchten. Auf der Bühne ist Lala ganz gestandene Frau, kein Weibchen mit kokettem Getue. Natürlich spielt sie mit ihrem Publikum, gibt sich mal elegant, mal bodenständig, kostet ruhige Momente aus, um dann eine forcierte Dynamik dagegenzusetzen. Analyse und Hingabe prägen ihre Musikinterpretation. Ihr Tanz, fern von Effekthascherei, verbindet kongenial ihr Wesen mit dem der Musik und gerät darum besonders effektvoll. |
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| Lala Hakim stammt aus Ägypten und erhielt mit vierzehn Jahren in der Schule einen didaktischen Zugang zu Kunst, Tanz und Kulturgeschichte. (...) Nach sieben Jahren in der Khaumeya-Gruppe avancierte Lala Hakim zu deren Solotänzerin. Sie arbeitete auch intensiv mit Hassan Khalil, dem mittlerweile weithin bekannten "Bauchtanzprofessor", zusammen und trat mit ihm als Duo auf. Beide sprechen heute noch unabhängig voneinander mit großem Respekt und tiefer gegenseitiger Anerkennung über die Arbeit des anderen. (...) Lesen Sie weiter in der Printausgabe TANZOriental 10/99 |
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| Gesamtartikel ab S.10 in der Oktoberausgabe von TANZOriental |
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