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Sie heißen Shikhat, Nailiyat, Azriyat oder Ghawazee. Zu Hause sind sie in Marokko, Algerien und Ägypten. Gemeinsam ist ihnen ein zweifelhafter Ruf, wie er Frauen ihres Gewerbes bis heute meist anhängt. Zu Recht, wenn man sich moralische Wertmaßstäbe der islamisch-patriarchalischen Gesellschaftsform zu eigen macht (die auch der christlichen Kultur nicht fremd sind). Zu Unrecht, wenn man nicht moralisierend wertet und ihren Beruf als einen unter vielen ansieht. Mit Tanz, Gesang und käuflicher Liebe verdienten sie ihr Geld, ihre Aussteuer und oft genug unterhielten sie damit ihre Stammfamilie, welche davon recht gut lebte. Es waren und sind ledige Frauen ebenso wie geschiedene oder früh verwitwete, die sich auf diese Art durchs Leben schlagen.. (...)
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Printausgabe TANZOriental 2/01 |
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