show „world of orient 2000“ - duo arabesque


Gesamtartikel
von donna malskies
ab S.14 in der Februarausgabe
von TANZOriental
Was sich anhört wie ein neuer Modetanz, hat sich in den USA bereits seit Ende der 60er Jahre als Orient-Folklore-Tanz entwickelt: Tribal Dance bzw. American Tribal Style Dance. Inzwischen sind in Amerika unter vielen anderen die Tanzgruppen „Fat Chance Belly Dance“, „Hahbi Ru“ und „Gipsy Caravan“ mit dieser Tanzart zu bewundern. Auch hierzulande zeigen Tanzgruppen bereits auf Feiern, Festen und Bühnen diesen faszinierenden Tanzstil.


F a s z i n a t i o n

Eine Gruppe von fünf bis sechs Tänzerinnen im bauchfreien Kostüm, geschmückt mit altem orientalischem Silberschmuck, Tätowierungen im Gesicht und einem Turban als Kopfputz tanzen im Halbkreis, während eine oder zwei Tänzerinnen in die Mitte treten, um abwechselnd oder gemeinsam zu tanzen. Die Tänzerinnen wirken wie Berberfrauen aus einem Gemälde von Dinet oder anderen französischen Malern des vorletzten Jahrhunderts.

Langsame, synchron ausgeführte Tanzbewegungen werden von rhythmischen Schrittmustern ergänzt, und ihre raumgreifenden Armbewegungen verleihen dem Tanz einen mystischen Charakter.

Die Bewegungen werden durch das Tempo der Musik bestimmt: rhythmisch, langsam oder schnell, aber auch melodiebetont, langsam bis forciert. Das Instrumentenspiel der arabischen Flöte und Geige erzeugt eine fast hypnotische Wirkung, und die Tanzmuster lassen den Zuschauer eine uralte Zeit erahnen. (...)


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Printausgabe TANZOriental 2/01