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| Den Rahmen der üblichen Tanzshow zu sprengen, in der Tänzerinnen mit Hilfe einer Moderation im Solo oder Gruppentanz ihr tänzerisches Können darbieten, war schon länger ein Grundgedanke, mit dem Ute Dietz ihre jährlichen Aufführungen gestaltete. Auf der Suche nach einer geeigneten Form für die Präsentation orientalischer Tänze ergaben sich für die Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin viele interessante Möglichkeiten. Ihre letzten Tanzproduktionen Café Oriental und Die vier Jahreszeiten waren bereits wichtige Meilensteine für die Entstehung ihrer neuesten Produktion Revue Oriental. Ute: Ich schaue zunächst einmal: Was ist Trend in der orientalischen Tanzszene, welche Tänze und welche Kostüme werden gezeigt? Darüber hinaus beschäftige ich mich mit allgemeinen Trends in der Gesellschaft, auch in orientalischen Ländern. Was bietet z. B. die Mode? Was gibt es neues in der Kunst, am Theater? Welche Erscheinungen zeigen moderne Filme oder die Werbung? Gibt es daraus etwas, womit ich orientalische Tänze verbinden kann? Und da kam mir auch die Idee, einmal eine Revue mit orientalischen Tänzen zu machen. Also sah ich mir verschiedene Revueprogramme an. Danach mußte ich Antworten auf weitere Fragen finden. Was unterscheidet eine Revue von anderen Tanzprogrammen, was ist ihr Typus, wie ist ihr Programm aufgebaut? Was schließlich am 2. und 3. Dezember 2000 als farbenprächtige, schwungvolle Revue Oriental über die Bretter der Nürnberger TanzBühne lief, entstand in unzähligen kreativen Diskussions- und Musestunden, in anstrengenden Choreographie- und Trainingsstunden, in ausdauernden Näh- und Probierstunden sowie mit dem Einsatz vieler Helfer und Helferinnen, die unermüdlich Stoffe, Zubehör, Requisiten und vieles mehr besorgten, bearbeiteten, ent- und verwarfen. Am Beispiel dieser Revue möchten wir die Entstehung einer Tanzshow skizzieren und Leserinnen mit der entsprechenden Tanzerfahrung und Kreativität auch Mut zur eigenen Tanzproduktion machen. Eines sei vorausgeschickt: Reich wird man zwar, aber nur an Erfahrung; der finanzielle Aspekt tritt hinter dem enormen zeitlichen Aufwand völlig zurück. Eine Show ist ohne den Idealismus aller Beteiligten nicht zu verwirklichen!. (...) Lesen Sie weiter in der Printausgabe TANZOriental 2/01 |
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| foto: andreas dietz Gesamtartikel von donna malskies ab S.20 in der Februarausgabe von TANZOriental |
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