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Bühnenprogramm
...Eine Enttäuschung bescherte den Besuchern das erste Wochenende
der Orientale: Das Hahbi Ru Dance Ensemble, bekannt in den USA
durch seinen "Tribal Dance", dessen Premiere in Deutschland gespannt
erwartet wurde, fiel kurzfristig aus, da die Tournee abgesagt
worden war.
Um so erfolgreicher die Eröffnungsgala am Freitagabend. Suzanna
del Vecchio, das Duo Manis und Semiramis (erinnert mich immer
wieder an die berühmten Jamal-Twins!), Dalal und Madhavi Mandira
sorgten für langanhaltenden Applaus. Die Tänze der Gruppe Sinam,
allesamt choreographiert von Manis, ernteten besonders stürmischen
Beifall; vor allem der Tanz mit dem Doppelschleier zu "Moments
of Love", einem Pop-Titel der 70er Jahre, faszinierten das Publikum
mit hochentwickelter Ästhetik und außergewöhnlichen Schrittkombinationen.
Viel Zuspruch erhielt außerdem das Solo von Nassim zu Bruno Aßenmachers
Trommel...
... Am 21. Februar fand das Abschlußfest statt. Begeistert wurden
Cassandras Darbietungen aufgenommen, besonders die Ghawazi- und
Zar-Tänze mit ihrer phantastischen Übereinstimmung in Musik, Bewegung
und Energie. Nicht ganz so erfolgreich war Amel Tafsouts Koproduktion
mit Ramzi al-Edlibi, ein orientalisches Phantasiestück mit dem
Titel: Hunting the Paradise Bird. Ramzis anschließende satirische
Solonummer mit Fez, Stock und einem Touch von Fred Astaire löste
dagegen tobenden Beifall aus. Schade, daß das gesamte Programm
nur eine gute Stunde dauerte. Für eine Schlußgala zu kurz, fanden
viele...
Podiumsdiskussion
Braucht der orientalische Tanz eine Ausbildungsordnung? Und wenn
ja, wie soll sie aussehen? (Anm. d. Red.: Vgl. die Berichtserie
zum "2. Forum für orientalischen Tanz" von TANZOriental 1995)
Teilnehmer der Diskussion waren Gamal Seif, Aladin, Shahrazad,
Mona Suha Shuly, Momo Kadous, Shiva Reinhold (Leiterin des Bundes-Verbandes
für Orientalischen Tanz e. V.) und Dorothee Schackow. Bruno Aßenmacher
moderierte die immerhin dreistündige Diskussion ebenso kompetent
wie ausgleichend...
...Was erwartet uns im Jahr 2000 - zum zehnjährigen Jubiläum der
Orientale? "Etwa neun Monate im voraus beginnen die Vorbereitungen.
Noch ist nichts endgültig entschieden," so Dorothee Schackow.
Lassen wir uns also überraschen.
Lesen Sie weiter in der Printausgabe TANZOriental 4/99 |
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