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| Dank an Morocco, Cruz Luna, Meira Goldberg, Elena, Marianno Parra, Bert und viele andere für ihre Informationen - muchas graciás! | ||||||
| Zambra Mora ist ein alter Zigeuner-Flamenco-Tanzstil mit starkem arabischem Einfluß. Die Geschichte Vom 8. bis 15. Jahrhundert wurde das andalusische Spanien (Südspanien) vom Islam dominiert. Die Vertreibung der Mauren und sephardischen Juden aus Spanien (1492) durch das spanische Königspaar Ferdinand und Isabella (die auch Christoph Columbus "Entdeckung" Amerikas finanzierten) beendete den 800 Jahre dauernden maurischen Kultureinfluß. Diese Kultur durchsetzte die Musik, die Architektur, die schönen Künste und den Tanz in Spanien. Trotz der Vertreibung blieben in jeder andalusischen Provinz viele Leute in den kleinen Bergdörfern versteckt. Nomadisierende Zigeuner, Pferdehändler, Wahrsagerinnen und Schmiede kamen so mit "Morisken" in Kontakt. Diese Zigeuner oder Gitanos wurden manchmal auch Mauren genannt, weil sie ebenfalls braune Haut hatten... ...Der Tanz Im flamenco aficionado ist zambra auch als cante chico bekannt, im Gegensatz zum cante jondo. Der Zambra-Tanz wird typischerweise im 4/4-Takt und barfüßig ausgeführt und erlaubt den Einsatz von Fingerzimbeln oder Fingerschnalzen. Das Alter spielt keine Rolle; tatsächlich werden Frauen mit reifem Selbstbewußtsein verehrt! Arme und Hände werden "gewunden", und es gibt nur sehr wenig Fußarbeit. Die Hüften sind eher fließend als staccato. Es gibt mehr Torso-Bewegungen als im typischen Flamenco. Orientalische Tänzerinnen mögen darauf achten, den Oberkörper besonders zu erheben, ebenso die Arme, und zwar in den Ellbogen und Handgelenken. Richtungswechsel, besonders im Bereich der Kopfdrehungen, diagonale Bodenmuster und abwärts führende Fokussierungen können dem Tanz ein hübsches Zigeunerflair geben... Lesen Sie weiter in der Printausgabe TANZOriental 4/99 |
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| Gesamtartikel von Amaya: S. 38 in der Aprilausgabe von TANZOriental |
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