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| Die Festhalle Karlsruhe-Durlach hat sicher bessere Tage gesehen,
der Besucher wähnte sich trotz Jugendstil eher in einer Bahnhofshalle
als auf einem orientalischen Basar. Wer diesen suchte, wurde aber
durchaus im Foyer fündig. Die Nacht legte dann gnädig ihren schwarzen
Schleier über die äußere Szenerie, und Aug und Ohr konnten ungestört
"getanzte Träume aus 1001 Nacht" genießen. ...Leyla Jouvanas publikumswirksame und freche Choreographien leben insbesondere von ihrer außergewöhlichen Bühnenausstrahlung und vom eingespielten Timing zum Live-Trommler, ihrem Bühnen- und Lebenspartner Roland... ...Auch Sonya Asmahan war mit eigener Percussionunterstützung angereist, dem Trommler Zahre Assaf... ...Gamila alias Annette von Kapff aus Ingolstadt zeigte u. a. eine erfrischende, teilweise von effektvoller Schleierarbeit dominierte Choreographie von Manis Sjahroeddin-Aßenmacher... ...Hervorzuheben auch das Duo Jeher, zwei tanzbegeisterte Jungs. Die beiden Nachwuchsakteure der Region konnten mit einem pharaonischen Tanz und vor allem mit einem temperamentvollen Stocktanz tosenden Applaus einfahren... ...Die ideale Garnierung der Orienttorte wäre nun eine Gruppendarbietung als Sahnehäubchen gewesen. An diesem Abend übernahm der persische Tänzer Hossien diese Aufgabe: Ausgefallene, farbenfrohe, kontrastreiche Kostümierung mit Chiffon und Straßhaarbändchen, unterstützt durch grell-buntes Discolicht - "Persiandisco"... Lesen Sie weiter in der Printausgabe TANZOriental 6/99 |
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Gesamtartikel von Günter Dietz: Fotos: Andreas und Günter Dietz |
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