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| ...Erstmals bezogen 1994 beim Nürnberger FORUM "Orientalischer Tanz in Europa" namhafte Lehrerinnen und Tänzerinnen des orientalischen Tanzes in Deutschland öffentlich zu diesem Thema Stellung (vgl. TANZOriental Dez 94, S. 30 ff). Bei der damaligen Diskussion standen wichtige Stichpunkte wie Ausbildungsstrukturen - Diplome/Zertifikate - Standardisierung - Verbände/Vereine - Kollegialität/Konkurrenz im Mittelpunkt. Ausführlich diskutiert wurde die zentrale Frage: Wer bildet wen aus und wofür? Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. In ganz Deutschland bieten verschiedene Tänzerinnen und Tänzer bzw. Lehrerinnen und Lehrer für orientalischen Tanz sog. Ausbildungsprojekte an: ein- und zweijährige berufsbegleitende Fortbildungs- oder Weiterbildungsangebote oder Ausbildungslehrgänge zur Lehrerin für orientalischen Tanz mit oder ohne Diplom bzw. Zertifikat. Die Angebote umfassen neben orientalischer Tanztechnik sehr Unterschiedliches... ...Um eine weitere Diskussion über Ausbildungskriterien im orientalischen Tanz zu fördern, ist ein Blick über den eigenen Tellerrand vielleicht hilfreich. Wie wird in anderen Tanzsparten ausgebildet?... |
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| Ausbildungskriterien im Ballett ...Bei der Ausbildung an der Universität Paris umfassen die praktischen Fächer klassischen Tanz, Modern Dance, Ballettmusik, Charaktertanz, Jazz Dance, indischen Tanz, Tänze der Renaissance, praktische Musikarbeit, natürlichen Ausdruck, Volkstanz, freien Tanz, barocke Tänze, Schauspielunterricht, das Spielen eines Instruments, Improvisation etc... |
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| Deutscher Berufsverband für Tanzpädagogik In Deutschland gibt es seit mehr als zwanzig Jahren den Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e. V., dessen Arbeit darin besteht, Richtlinien und Festlegungen für eine staatlich geförderte akademische Tanzausbildung zu erlangen und darüber hinaus ein Berufsbild des Tanzpädagogen bzw. der Tanzpädagogin zu definieren und zu schützen, denn: "Nur wer zum Beispiel im Handwerkerberuf seine Meisterprüfung abgelegt hat, darf sich auch als solchen bezeichnen", ist eine allgemeine Aussage des Verbandes... |
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| "Tanzen lernt man beim Profi" - dieser Werbeslogan des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes (ADTV) ist schon so verallgemeinert, daß man damit automatisch eine Tanzschule in Verbindung bringt... ...Der ADTV forcierte in seinen Tanzschulen das Tanzen für den gesellschaftlichen Anlaß, die Teilnehmer ordnen sich nach den Anfängerkursen in Bronze-, Silber- und Goldkurse. Der DTV dagegen legte sein Augenmerk speziell auf den Turnier- und Formationstanz, der sich je nach Amateur- oder Profiklasse leistungsbezogen entwickelte. Auch in der Sparte Gesellschaftstanz streiten sich die Gemüter über die Frage, wer darf Profi sein, wer ist Dilettant oder gar Abstauber? Heiko Feltens, Präsident des ADTV, antwortet in einem Interview auf die Frage, ob es denn so einfach sei, Tanzunterricht zu geben, daß selbst hervorragende Turniertänzer und -tänzerinnen große Mühe hätten, das Tanzlehrerexamen zu bestehen... |
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| Deutscher Tanzsportverband - DTV In seiner Turnier- und Sportordnung (TSO) regelt der Tanz-Sport-Verein-Spitzenfachverband seine Trainerstruktur für die Ausrichtung von Tanzturnieren. Die Trainer wiederum werden repräsentiert von der Tanzsporttrainer-Vereinigung e. V. (TSTV), die im DTV integriert ist und Seminare zur Weiterbildung für Trainer anbietet. Der DTV und dessen Regionalverbände bilden ihre Trainer bzw. Übungsleiter nach einem festen Schema aus. Im Tanzsportverband Rheinland-Pfalz e. V. zum Beispiel ist die Ausbildungsstruktur und das Ausbildungsprofil für diese folgendermaßen geregelt... Lesen Sie weiter in der Printausgabe TANZOriental 6/99 |
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| Gesamtartikel von Donna Malskies: Ab S. 16 in der Juniausgabe von TANZOriental |
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