Da hat er sich wieder einmal viel vorgenommen, der Show-Meister aus Kairo/Frankfurt. Der ägyptisch-deutsche Verein Ulm feierte Geburtstag, und Momo Kadous lieferte das Tanzspektakel dazu. Geburtstagskind war das Land am Nil. 7000 Jahre Ägypten - geht das in eine zweistündige Show? (...)

(...)Aha. Dreitausend vor plus zweitausend nach Christus ergibt in meiner Rechnung fünftausend Jahre - auch schon eine lange Zeit. Wo bleiben die restlichen zweitausend? Nun, andere (ägyptische?) Geschichtsbücher rechnen vielleicht anders; und Momo, der seine Abstammung gerne auf die Pharaonen zurückführt, hat vielleicht den größeren Weitblick... Und überhaupt darf man das alles nicht zu eng sehen: Oberstes Gebot ist die künstlerische Freiheit.
fotos: gunnar möhl, tanzoriental
7000 Jahre Ägypten präsentiert also der Produzent, Regisseur, Choreograph und Tänzer Momo Kadous im gutbesuchten Ulmer „Roxy“, einer alten Fabrikhalle, die zum Veranstaltungsort mit alternativem Flair um- und ausgebaut ist. „... von der pharaonischen Zeit als der Geburtsstätte einer reichhaltigen Hochkultur über die Tradition der heute immer noch lebendigen Folklorespielarten bis hin zur städtischen Moderne des 20. Jahrhunderts ...“, charakterisiert der Text im Programmheft das knapp über zweistündige Spektakel.

Folgerichtig beginnt das Programm mit einem „pharaonischen Begrüßungstanz“ . (...)


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Printausgabe TANZOriental 8/00
Gesamtartikel
von Roswitha Möhl:
Ab S.24 in der Augustausgabe
von TANZOriental